12.03
Es liegt etwas Mysthisches in der japanischen Kultur, das die westliche Welt inspiriert und auf eine exotische Weise anzieht. Die lange Geschichte der Daimyos, Samurai-Krieger, das Leben unter Shogunen und die lebendige Kultur der Bürger ist so weit entfernt von unserer eigenen Kultur, dass sie uns leicht in ihren Bann zieht . Eine Welt mit intensiver Philosophie und Kunst.
Die japanischen Landschaften, Aquarelle, Holzschnitte und Kunstformen wurden bewundert für ihre Schönheit und Ruhe. Und sie wurden von der erstaunlich schönen Kunst der traditionellen japanischen Tattoo Designs, bekannt als Horimono, imitiert.
Die Geschichte von Horimono
Die japanische Tätowier Kunst kann zurückverfolgt werden bis 5000 v.Chr. Man fand Höhlenmalereien, die sich bis ins 5 Jhd. v. Chr. zurückdatieren liessen und die Menschen darstellten , deren Gesichter bemalt waren und Tattoos darstellen sollten. Nach Meinung von Historikern und Archäologen, hatten diese Tattoos eine spezielle religiöse oder magische Bedeutung für ihre Träger.
Die erste schriftliche Erwähnung japanischer Tattoos fand sehr viel später statt und zwar während der Zeit der chinesischen Dynastien im Jahr 297 n. Chr. Die Chinesen beschrieben dort, dass die japanischen Männer, ob alt oder jung, alle ihre Gesichter und Körper mit Tattoos dekorierten. Für die Chinesen war dieser Brauch sehr ungewöhnlich, da sie diese Art von Kunst eher als zeichen von Barbarei ansahen, denn in China wurden Tattoos nur als Form der Vestrafung von Verbrechern angewendet.
Die Jahre vergingen und der kulturelle Einfluss der Chinesen machte sich bei den Japanern bemerkbar. Um das Jahr 700 n. Chr. war die Kunst des Tätowierens absolut unpopulär in Japan und wurde alsbald auch als eine Form der Bestrafung eingeführt. Man versprach sich davon, dass Verbrecher und Außenseiter der Gesllschaft so schnell zu erkennen waren. Diese Praxis führte jedoch immer mehr zu Problemen für die japanische Regierung, da sich diese tätowierten “Außenseiter” um zu überleben zusammenschlossen und somit gefährliche Gruppen bildeten. Hier entsprangen auch die Wurzeln der heutigen Yakuza.
Erst im 18. Jhd. kam es zu einer Wiedergeburt der japanischen, traditionellen Tattoo-Kunst.
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